Montag, 29. April 2013

Rhabarber-Streusel-Kuchen


Endlich ist der Frühling und mit ihm die Rhabarber-Saison da. Ich liebe Rhabarber, egal ob als Kompott zu Grießflammeri, als Marmelade oder im Kuchen. Wenn man einen Rhabarberkuchen machen will, hat man aber die Qual der Wahl. Es gibt wirklich unzählige Rhabarberkuchen-Varianten. Egal ob Rhabarber im Rührteig, in Kuchen oder Muffinform, als Rhabarber-Tarte-Tatin oder Rhabarber-Tarte mit Baiser-Haube...

Freitag, 26. April 2013

Kochbuchvorstellung & Boule de Pain


Food-Blogger brauchen auch Inspiration. Was eignet sich da besser, als Kochbücher. Heute stelle ich euch dieses inspirierende Kochbuch "Sandwiches, Panini, Smorrebrod und Belegte Brote" vor. Erschienen ist das Kochbuch im Hädecke Verlag. 
Das erste was bei einem Kochbuch zählt ist natürlich das äußere Erscheinungsbild und die Fotos. Dieses Buch hat tolle und moderne Food-Fotos, die einem direkt das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Der Kölner Food-Fotograf Klaus Arras setzt die Brote wunderbar in Szene, sodass man nur noch in die Küche laufen will um auch so schöne Brote zu zaubern. 
Die Rezepte von Katja Briol sind spannend, kreativ und anregend, dadurch hebt sich das Kochbuch von anderen deutlich ab. Mit vielen neuen Ideen und Vorschlägen inszeniert sie das etwas langweilige und altbekannte Butterbrot neu. 
In dem Buch werden zuerst die Grundrezepte vorgestellt. Der Haupteil ist thematisch unterteilt in "Belegte Brote mit Fleisch", "Belegte Brote mit Käse", "Belegte Brote mit Fisch & Meeresfrüchten" und "Vegetarisch und Vegan Belegte Brote". Hier kommt also jeder auf seinen Geschmack. 

Weil die Fotos so anregend sind, habe ich direkt das erste Rezept nachgekocht. Ich bin wirklich begeistert. Die Rezepte sind kurz und gut erklärt, mit wenigen Handgriffen steht ein leckeres Sandwich oder Panini auf dem Tisch.
Die Rezepte für die Aperitif-Häppchen der nächsten Party und Rezepte für ein Picknick im Park sind schon ausgewählt. Und wenn Freunde spontan auf ein Glas Wein vorbei kommen, findet sich in dem kleinen Büchlein sicherlich auch noch ein schönes Rezept!





BOULE DE PAIN (für zwei Portionen als Hauptspeise oder viele kleine Häppchen)

Zutaten:
4 Scheiben Weißbrot oder Toast
1 Dose        Thunfischfilet
80g             Frischkäse
2 EL            Kapern
Cocktailtomaten

Kresse
Pfeffer und Fleur de Sel

1. Aus den Weißbrotscheiben Kreise von circa 8cm Durchmesser ausschneiden. Brot nach Belieben gold-braun rösten.
2. In einem Schälchen Thunfisch, Frischkäse und Kapern cremig verrühren. Mit etwas Pfeffer abschmecken.
3. Die Masse nicht zu sparsam auf den Broten verteilen. Mit geviertelten Cocktailtomaten, Kresse und Fleur de Sel garnieren. 

Guten Appetit!

Dienstag, 23. April 2013

Pasta mit Spinat und Ricotta


Lange Zeit haben wir auf den Frühling gewartet, es wurde und wurde einfach nicht warm. Langsam treiben aber jetzt die Bäume aus, im Garten blühen die ersten Blümchen und die Sonne strahlt schon etwas heller. 

Freitag, 19. April 2013

Erbsenpüree mit Buttermöhrchen und Hähnchen

Leicht und lecker

Das ist ein leicht abgewandeltes Rezept aus dem Kochbuch "Soulfood". Das Rezept stammt aus der Kategorie Low-Carb, schmeckt super lecker, ist gesund und schnell zubereitet. Sogar meinem Bruder hat's gut geschmeckt. Was will man mehr?! ;-)
(für zwei Portionen)

Zutaten:
200g        Möhren
2              Hähnchenfilets (à circa 150g)
125 ml     Milch
1              Zwiebel
80ml        Milch
150g        Erbsen (tiefgekühlt)
2 EL         Butter
etwas Ingwer (5-10g)
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer, Olivenöl

1. Die Möhren schälen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser bissfest kochen.
2. Die Zwiebel schälen, fein hacken und in etwas Olivenöl in einem kleinen Topf andünsten. Dann die Erbsen, Milch und etwas Salz/Pfeffer dazugeben und circa 5 Minuten köcheln lassen.
3. Das Fleisch waschen und trocken tupfen und in einer Pfanne pro Seite 6-7 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Die Möhren abießen, wenn sie noch etwas Biss haben. Die Butter im Topf schmelzen und die Möhren sowie ein wenig gehackten Ingwer in der Butter ziehen lassen.
5. Die Erbsenmasse mit einem Stabmixer pürieren. Die Petersilie hacken. Fleisch, Buttermöhrchen und Erbsen mit der Petersilie servieren!

Montag, 15. April 2013

Marmorkuchen mit Schokoglasur

Happy Birthday

Mal wieder gab es einen Geburtstag, also musste natürlich auch ein Geburtstagskuchen her. Diesmal habe ich mich für einen ganz klassischen Marmorkuchen entschieden, der ist schnell gemacht und kommt immer gut an! 
Wenn der Kuchen dann noch mit Schokoglasur überzogen und mit Schokolinsen dekoriert ist, freut sich jedes Geburtstagskind!
(Kuchenform mit 28cm Durchmesser)

Zutaten:
200g        Zucker
20g          Vanillezucker
5              Eier
250g        Butter (sehr weich)
Prise        Salz
200g        Mehl
100g        Speisestärke
2 TL         Backpulver
30g          Kakaopulver
50-100ml Milch

Butter & Semmelbrösel für die Form

100g Vollmilch-Konfitüre
Schokolinsen zum Dekorieren

1. Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
2. Eier, Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz mit dem Mixer sehr schaumig aufschlagen.
3. Das Mehl, die Speisestärke und Backpulver mit einem Holzlöffel unterrühren.
4. Den Teig halbieren und unter eine Hälfte zügig das Kakaopulver und die Milch rühren.
 TIPP: Marmorkuchen ist ein Rührkuchen. Deshalb ist es wichtig das Eier, Butter und Zucker lange gemixt werden, sodass viel Luft untergeschlagen wird. Wenn dann aber das Mehl hinzukommt, sollte man den Teig nur noch kurz rühren, weil sich sonst die Struktur des Mehls verändert. Dann wird der Teig nämlich zäh und geht nicht mehr schön locker auf!
5. Den hellen und dunklen Teig abwechselnd in die Form füllen. Dann den Teig mit einer Gabel etwas marmorieren.
6. Kuchen im Ofen 50 bis 60 Minuten backen. Den fertigen Kuchen 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form stürzen und vollständig abkühlen lassen.
8. Die Vollmilch-Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Mit Schokolinsen dekorieren!
 

Donnerstag, 11. April 2013

Frühlingshafte Möhrensuppe



Obwohl Ostern jetzt schon lange vorbei ist, lässt der Frühling noch immer etwas auf sich warten. Es ist trist und grau, die Sonne versteckt sich hinter dicken Wolken.
Eine wärmende Suppe in einer leuchtenden Farbe ist da genau das Richtige: die knall-orangene Suppe lässt die Augen leuchten; der Ingwer wärmt von innen, die Möhren und der Orangensaft liefern viele Vitamine!
Außerdem ist die Suppe im Handumdrehen gemacht und man braucht nur wenig Zutaten.
Das Rezept reicht für circa 4 Portionen.

Zutaten:
10g          Ingwer
2              Zwiebeln
600g        Möhren
1 Liter      Gemüsebrühe
100ml      Orangensaft (am Besten frisch gepresst)
etwas frischen Koriander
etwas Chiliflocken
Öl, Salz, Pfeffer

1. Die Zwiebeln schälen, klein schneiden und in einem großen Topf fünf Minuten in etwas Öl andünsten. Den Ingwer schälen, fein hacken und mit dünsten.
2. Die Möhren waschen und eventuell schälen. Diese dann in Scheiben schneiden und ein paar Minuten mit den Zwiebeln andünsten.
3. Die Gemüsebrühe und den Orangensaft dazugießen. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Chiliflocken würzen. 
4. Alles dann circa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Möhren weich sind. Dann die Suppe pürieren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Mit dem gehackten Koriander servieren. 

Sonntag, 7. April 2013

Grießflammeri nach Witzigmann

cremig, zart...

Sobald der Frühling ins Land kommt, gibt es bei uns Grießflammeri. Da ich im Winter warmen Grießbrei liebe, ist dieses Dessert definitiv eins meiner Lieblinge. Im Frühling schmecken die kleinen Grießflammeri wunderbar mit frischen Erdbeeren oder Rhabarber. Wer es lieber sehr süß und schokoladig mag, wie mein Bruder, kann das Grießflammeri auch mit Schokoladensauce genießen.
Das Rezept stammt von Eckart Witzigmann. In Österreich ist diese klassische Süßspeise sehr viel sättigender als bei Witzigmann. Er bereitet sie eleganter und leichter zu, sodass das Dessert noch besser in den Frühling passt.
 (für vier bis sechs Portionen)

Zutaten: 
250ml      Milch
1 Prise     Salz
40g          Weichweizengrieß
1,5 Blatt  Gelatine
1 Schuß  Grand Marnier
250ml      Sahne
50g          Zucker
Butter für die Förmchen

1. Milch mit Salz und Grieß verrühren und unter stetigem Rühren mit dem Schneebesen eine Minute aufkochen lassen. Etwas abkühlen lassen.
2. Die 1 1/2 Blätter Gelatine etwas in kaltem Wasser einweichen und den Schuß Grand Marnier untermischen. Die Masse unter gelegentlichem Umrühren abkühlen lassen.
3. Sahne mit dem Zucker steif schlagen und nach und nach vorsichtig unterheben, damit die Grießmasse schön locker wird.
4. Die Masse in gebutterte Förmchen füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.
TIPP: Zum Servieren die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen, damit die Butter schmilzt und die Flammeris beim Stürzen leicht herausfallen.
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